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Kooperatives Lernen

01.08.2011

Lehrerfortbildung nach dem Konzept "Kooperatives Lernen"

Zur Kernkompetenz "Lebenslanges Lernen" gehören neben den individuellen auch die kooperativen Lern- und Arbeitstechniken. Entsprechend wird in den Richtlinien und Lehrplänen für die verschiedenen Schulstufen gefordert, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht dazu angeleitet werden, mit anderen zu lernen und Leistung zu erbringen, so dass auch das kooperative Lernen mit seinen kommunikativen und sozialen Aspekten in Schule vermittelt, gefördert und gefordert werden muss.

Gruppenarbeit muss systematisch eingeübt werden

Puzzle - Köln startet durch - Selbständige Schule
Kooperatives Lernen bedeutet Lernen in der Gruppe. Die Repräsentanten des kooperativen Lernens (Green & Green, Johnson & Johnson) weisen allerdings darauf hin, dass es notwendig ist, die Arbeit in Teams konsequent einzuführen. Um effektiv zu sein, muss Gruppenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern systematisch eingeübt werden. Der zufällige und ungeübte Einsatz von Gruppenarbeit bringt keine positiven Lerneffekte und keine Entlastung für die Lehrkraft.

Für diese überfachlich ansetzende Unterrichtsentwicklung sind durch Eigeninitiative der Gesamtschule Holweide im Rahmen des Projektes "Selbstständige Schule" Moderatorinnen und Moderatoren für Kooperatives Lernen ausgebildet worden. Vier davon stehen für alle Schulen zur Verfügung und können über das Kompetenzteam Köln oder das Regionale Bildungsbüro angefragt werden.
Sie führen mit dem ganzen Kollegium oder mit Teilkollegien (z. B. Jahrgangsstufen) schulinterne Fortbildungen durch zu

  • Kenntnissen der theoretischen Grundlagen und Methoden des Kooperativen Lernens
  • Erwerb und Erweiterung von Kompetenzen im Bereich des Kooperativen Lernens
  • Einbeziehung von kooperativen Lernformen in den Unterricht
  • Verbesserung des Lehrer-Schüler-Verhältnisses
  • Verbesserung der Unterrichtsqualität durch stärkere Beteiligung der Schülerinnen und Schüler
  • Entwicklung kooperativer Kompetenzen und Bewertungssysteme.

    Die Erfahrungen in Schulen und die wissenschaftliche Begleitforschung der Projekte "Schule & Co." und "Selbstständige Schule" haben gezeigt, dass Unterrichtsentwicklung in einer Schule nur systematisch und vor allem nachhaltig ist, wenn in der Schule eine Gruppe besteht, die die Zusammenarbeit der Kolleginnen und Kollegen bei der Fortbildung und der daraus resultierenden kontinuierlichen Unterrichtsentwicklung strukturieren und evaluieren. Von daher ist die Fortbildung zur Unterrichtsentwicklung durch kooperatives Lernen sinnvollerweise mit der Einrichtung solcher "Steuerungsgruppen" zu verknüpfen, was bei der Planung der Fortbildung mit berücksichtigt werden sollte.

    Die Namen und Schulformen der Moderatorinnen und Moderatoren für Kooperatives Lernen im Kompetenzteam Köln stehen zum download zur Verfügung.
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Kontakt
Dörte Eckermann

Regionales Bildungsbüro Köln

Amt für Schulentwicklung der Stadt Köln

Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln

Tel.: (0221)221-21344
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